Innovation 

Stadt, Land, Bus

Nicht nur in Metropolen wie London oder Paris gehören Sightseeing-Busse zum Straßenbild. Auch immer mehr kleinere Städte leisten sich die bunten Hingucker. Und legen dabei Wert auf zuverlässige Fahrgestelle mit umweltfreundlichen Motoren – und setzen auf MAN-Qualität.

Roter MAN-Doppeldecker-Bus in Fahrt

Eigentlich hätte Renate van Groen lieber im Unterdeck gesessen, damit ihr der Fahrtwind nicht die Frisur zerstört. Aber die gute Aussicht vom Oberdeck und die warme Morgensonne, die sich pünktlich zum Start der Sightseeing-Rundfahrt in Düsseldorf blicken lässt, haben die 65-Jährige überzeugt.

Fahrgäste Renate und Theo van Groen auf dem Sonnendeck sitzend
Überzeugte „CityTouristen“: Die van Groens sind mit dem Geschenk ihres Sohnes rundum zufrieden.

Die Tour haben Renate und ihr Mann Theo van Groen von ihrem Sohn geschenkt bekommen. Dass sich eine Stadt wie Düsseldorf mit „nur“ knapp 600.000 Einwohnern eine eigene Sightseeing-Buslinie leistet, finden die beiden klasse. Während früher nur große Metropolen wie London, Rom, Paris oder Berlin Sightseeing-Doppeldecker fuhren, leisten sich in den letzten Jahren auch kleinere Städte eigene Linien. Denn die knalligen Fahrzeuge ziehen Aufmerksamkeit auf sich und sind deshalb im Stadtmarketing sehr beliebt. Doch die bunte Karosserie ist nur ein Erfolgsfaktor der Doppeldecker. Mindestens genauso wichtig ist das Chassis, das den Aufbau trägt und für Sicherheit, Komfort und Kraftstoffverbrauch verantwortlich ist. Deshalb setzen Sightseeing-Busunternehmen in aller Welt auf MAN-Qualität.

Zahlreiche Finessen

Das MAN-Chassis A22 ist das Herzstück des Düsseldorfer CityTour-Busses. „Bei der Auswahl des Fahrwerks legen wir Wert auf guten Fahrkomfort, Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit“, erklärt Wolfgang Willms von Willms Reisen. „Wegen der innerstädtischen Umweltzonen sind wir außerdem auf geringsten Schadstoffausstoß, niedrigen Kraftstoffverbrauch und leise Motoren angewiesen.“ Die Euro 6-Chassis von MAN, auf denen Willms’ Busse aufgebaut sind, erfüllen diese Anforderungen: „Wir sind im Besitz von 23 MAN-Doppeldeckern und sehr zufrieden damit. Vor allem der Kundendienst ist top“, sagt Willms. Damit die Fahrgäste während der Tour den bestmöglichen Komfort genießen können, ist es möglich, die Busse mit zahlreichen Finessen auszustatten – von der Bordküche über abnehmbare Dachkonstruktionen, geräumige Toiletten und leistungsstarke Klimaanlagen bis hin zu Audiosystemen in zwölf Sprachen.

Umbauten nach Kundenwunsch

Für den Aufbau der Karosserie auf das Grund-Chassis sind Aufbauhersteller zuständig, die während der Bauphase von MAN-Ingenieuren unterstützt werden. Genauso wichtig wie die Stabilität des Fahrzeugs ist es, dass Chassis und „Body“, wie die Aufbauten auch genannt werden, perfekt aufeinander abgestimmt sind. So können die „Bodybuilder“, mit denen MAN zusammenarbeitet, beinahe jeden Ausstattungswunsch erfüllen. „Viele Betreiber wollen ihren Fahrgästen etwas Besonderes bieten. Wir tun unser Bestes, um für alle Ideen, mit denen die Kunden zu uns kommen, die optimale Lösung zu finden und gleichzeitig alle Sicherheitsstandards einzuhalten“, sagt Alexandre Lecompte, Verkaufsleiter vom spanischen Aufbauhersteller UNVI.

Komfort für Gäste und Fahrer

Für die Fahrer ist die Tour durch die engen Innenstädte mit dem extragroßen Gefährt oft eine Herausforderung. Umso wichtiger ist ein komfortabler Fahrerarbeitsplatz, wie der im MAN A22-Chassis: Logisch angeordnete Bedienelemente, übersichtliche Anzeigen und die ergonomische Gestaltung von Lenkrad und Sitz machen die Fahrt auch für den Fahrer angenehm. Auf Wunsch stattet MAN Fahrerarbeitsplätze mit einem Multifunktionslenkrad aus. Busfahrer Wolfgang Willms freut sich über diesen Komfort – und über die Auslastung seines MAN-Doppeldeckers: „Ein Doppeldecker eignet sich einfach am besten für eine Sightseeing-Tour, weil man vom Oberdeck eine wunderbare Aussicht hat“, sagt Willms. „Außerdem würde man in so kurzer Zeit nie so viel auf einmal zu sehen bekommen.“

Roter MAN-Doppeldecker-Bus auf Fahrt durch Düsseldorf

Hingucker

Die auffälligen Sightseeing-Doppeldecker ziehen Aufmerksamkeit auf sich.

Busfahrgäste sitzen auf dem offenen Sonnendeck des Busses

City-Tour

Auch kleine Metropolen wie Düsseldorf leisten sich mittlerweile eigene Sightseeing-Buslinien – sehr zur Freude von Touristen und Einheimischen.

Fahrgäste Renate und Theo van Groen auf dem Sonnendeck sitzend

Sonntagsausflug

Renate und Theo van Groen genießen die Stadtrundfahrt durch Düsseldorf.

Fahrgäste auf dem Sonnendeck

Aussichtsreich

Im Bus ist das Sightseeing nicht nur komfortabel, die Passagiere haben vom oberen Deck aus auch eine wunderbare Aussicht.

Zwei Fahrgäste fotografieren vom Sonnendeck aus den Düsseldorfer Medienhafen

Doppel-Ent-Decker

Mit keinem anderen Transportmittel bekommen City-Fans innerhalb so kurzer Zeit so viele Sehenswürdigkeiten auf einmal zu sehen.

Roter City-Tour Doppeldecker-Bus von MAN am Düsseldorfer Fernsehturm

Sauber unterwegs

Der Sightseeing-Bus von Willms Reisen ist auf einem Euro 6-Chassis von MAN aufgebaut.

Wolfgang Willms am Steuer seines Buses

Komfort

„Beim Fahrwerk legen wir Wert auf Komfort und Zuverlässigkeit“, betont Wolfgang Willms, Busfahrer und Inhaber von Willms Reisen.

Am Sitzplatz montiertes Audiosystem und Kopfhörer, die fremdsprachige Fahrgäste nutzen können

International

Das Audiosystem informiert in zwölf Sprachen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Bilder © Frank van Groen

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