Weltweit 

Leuchtendes Vorbild

Das MAN-Werk in Pinetown, Südafrika, wird mit Solarenergie betrieben. Damit ist es das erste klimaneutrale Nutzfahrzeugwerk im Produktionsnetzwerk von MAN weltweit.

Photovoltaikanlage MAN-Werk Pinetown

Blau glänzt die riesige Fotovoltaikanlage von Pinetown in der südafrikanischen Sonne. „Die Vision vom ersten CO₂-neutralen Werk ist nun Realität“, sagt Heiko Kayser, Leiter des MAN-Werks in Pinetown. Das Nutzfahrzeugwerk ist nicht nur die erste klimaneutrale Anlage in Südafrika, sondern auch das erste im Produktionsnetzwerk von MAN.

Solarenergie als Investition in die Zukunft

Mit über 300 Sonnentagen im Jahr hat Pinetown als Standort ideale Bedingungen für Solarenergie. Dennoch steckt die Nutzung dieser regenerativen Energie in Südafrika noch in den Kinderschuhen. Werksleiter Kayser hatte sich und seinen Mitarbeitern ein „sportliches Ziel“ gesetzt, als er Ende 2012 seine Arbeit in Pinetown aufnahm. Nach der Prüfung unterschiedlicher Konzepte zur regenerativen Stromerzeugung, stellte sich Fotovoltaik als wirtschaftlichste Lösung heraus. Nach der Planungsphase wurde das Projekt in nur sechs Monaten Realität. „Alles ist möglich, wenn die Firmenstrategie mit der persönlichen Vision übereinstimmt“, betont Kayser. Die neue Solaranlage nimmt 6300 Quadratmeter ein und ist damit etwa so groß wie ein Fußballfeld. Auf dieser Fläche kann sie im Jahr 810 Megawattstunden Strom erzeugen. Genug, um nicht nur den kompletten Standort zu versorgen, sondern sogar überschüssige umweltfreundliche Energie ins lokale Stromnetz einzuspeisen. Die Kosten von knapp 730.000 Euro sollen sich bereits in sechs bis sieben Jahren amortisieren.

Waschstraße mit MAN-Lkw

Neben der Verwendung von Solarenergie wurden auch andere umweltfreundliche Maßnahmen realisiert wie eine neue Waschstraße. Regen- und Abwasser werden hier aufgefangen, gereinigt und wiederverwendet. Schließlich ist der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser ebenso wichtig wie die Maßnahmen zur Energieeffizienz. Auch der neue Kompressor, der die Maschinen im Werk betreibt, trägt zur positiven Klimabilanz bei: Da er nicht dauernd auf Hochtouren läuft, sondern lediglich das von der Werksausstattung benötigte Luftvolumen produziert, spart er gegenüber seinem Vorgänger zwischen 30 und 35 Prozent Strom ein.

Die Infografik zeigt die Neuerungen am Standort Pinetown:

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