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Einsteigen, bitte!

Fernbusse sind das Verkehrsmittel der Zukunft: Günstige Umweltbilanz, verbesserter Komfort und attraktive Fahrpreise machen den Bus auf der ganzen Welt immer beliebter. Auch in Deutschland boomt die Branche seit der Marktliberalisierung vor gut einem Jahr.

Innenraum in einem  MAN-Bus von MeinFernbus

Sonntagnachmittag am Zentralen Omnibusbahnhof in Stuttgart: Stoßzeit für die Fernlinienbusse. Im Minutentakt starten sie zu ihren Zielen in ganz Deutschland, mehr als 3 700 Touren auf fast 200 Linien werden täglich bundesweit gefahren. Allein der Marktführer MeinFernbus hat zwischen Juli und Oktober 2013 eine Million Passagiere befördert – die Branche boomt. Seit der Marktliberalisierung im Januar 2013 hat sich der Fernbus für immer mehr Menschen in Deutschland zur beliebten Alternative zu Auto und Bahn gemausert. Für Elaine Schulz, 21, die das Wochenende bei Freunden in Stuttgart verbracht hat und nun zurück nach Hause den knallgrünen Fernbus nimmt, war der günstige Fahrpreis ausschlaggebend: Im Vergleich zu Bahn und Pkw spart sie mehr als die Hälfte der Kosten.

Fahrgast arbeitet mit Laptop und Handy im Bus

Günstiger und komfortabler reisen

„Busfahren ist nicht nur günstiger, sondern auch bequemer“, sagt Elaine. Denn trotz des günstigen Fahrpreises möchten die Passagiere nicht auf Komfort verzichten – Klimaanlage, geräumige Toiletten und bequeme, verstellbare Sitze mit ausreichend Beinfreiheit werden als Standard vorausgesetzt. Das bestätigt Heinz Kiess, Produktmanager bei MAN Truck & Bus. Er hat mit seinen Kollegen in einem Praxistest analysiert, worauf Busreisende genau Wert legen. In der Marktanalyse waren mehr als die Hälfte der Reisenden jünger als 25 Jahre, 80 Prozent waren unter 35. „Früher nutzten vor allem ältere Menschen den Reisebus“, erklärt Kiess. Mit der jungen Zielgruppe kommen neue Bedürfnisse hinzu. Gefragt sind Steckdosen zum Aufladen von Handys oder Laptops, kostenfreies WLAN, ausleihbare iPads mit Zeitschriften und Filmen sowie Getränke- und Snackautomaten – in so manchem Fernbus gehört das bereits zum Standard.

Aus Gästen werden Stammkunden

„Unsere Fahrgäste sollen sich an Bord wohlfühlen“, fasst Andreas Schröder zusammen. Der Busunternehmer aus Bayern besitzt eine Busflotte von fast 40 Fahrzeugen. Mit sieben davon ist er täglich für MeinFernbus unterwegs – quer durch Deutschland. Dafür setzt Schröder ausschließlich Busse vom Typ MAN Lion’s Coach ein, denn der Reisebus ist für längere Strecken optimiert. „Der ebene Fußboden erleichtert das Ein- und Aussteigen, der Sitzabstand ist großzügig – ein funktioneller Bus eben“, erklärt Schröder. Elaine fährt heute bereits zum sechsten Mal Fernbus. Seit dem Fall des Bahnmonopols im Januar 2013 hat sie kaum mehr den Zug gewählt. „Ich bin Wiederholungstäterin“, bestätigt sie lachend. Das untermauern auch die Befragungsergebnisse von Heinz Kiess: „Wenn man einmal den Fernbus genutzt hat, tut man es immer wieder. Die Passagiere erkennen, dass sich der Bus zu einem modernen, sicheren und ökonomisch sinnvollen Fortbewegungsmittel über alle Generationen hinweg gewandelt hat“, sagt Kiess.

Das gute Gewissen gibt es gratis

Ökonomisch sinnvoll – das ist auch das Schlagwort für die Betreiber. Außer auf die Ausstattung achten sie vor allem auf die Wirtschaftlichkeit der Busse. Beim MAN Lion’s Coach in Euro 6 als EfficientLine werden moderne Technologie, Fahrerinformation, Einweisung und Training sowie ausgewählte Dienstleistungen miteinander kombiniert, um die Gesamtbetriebskosten zu senken. Beim neuen NEOPLAN Cityliner in Euro 6 sorgen Aerodynamik und Leichtbau für einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Der Cityliner kommt mit 19,8 Litern pro 100 Kilometer aus – das ist absoluter Bestwert, bestätigt der TÜV Süd. Die geringen Kraftstoffkosten haben einen schönen Nebeneffekt: die positive Umweltbilanz – und damit ein gutes Gewissen für jeden Fahrgast.

Busse sind in anderen Ländern wichtig

Während in Deutschland der Fernbus immer beliebter wird, ist er in anderen Ländern schon lange das wichtigste Reisemittel. So nehmen 70 Prozent aller Reisenden in Malaysia den Bus. Ein Drittel der Anbieter setzt auf Busse mit MAN-Fahrgestell. Auch in der Türkei sind Busse wegen des unzureichend ausgebauten Schienen- und Flugnetzes wichtigstes Verkehrsmittel für Langstrecken.

MAN-Busse von MeinFernbus

Der Fernbus kommt

Der Fernbus hat sich für immer mehr Menschen in Deutschland zur beliebten Alternative zu Auto und Bahn gemausert. Fuhren vor 2013 noch wöchentlich 770 Busse, sind es 2014 laut einer Studie der Berliner Mobilitätsberatung IGES bereits mehr als 2 500.

Fahrgast im Bus

Reisende lockt vor allem der günstige Preis

Im Vergleich zu Bahn und Pkw sparen Busreisende etwa auf der Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg mehr als die Hälfte der Kosten. Sie müssen nicht umsteigen und sind nach zweieinhalb Stunden Fahrzeit am Ziel.

Fahrgäste können im Fernbus auch Kaffee erhalten

Einen Kaffee für ein Lächeln

Elaines Sitznachbar sorgt für Nachschub aus dem On-Board-Automaten. Getränke- und Snackautomaten gehören in einigen Fernbussen bereits zur Standardausstattung.

Cockpit eines MAN-Busses bei Nacht

Fahrt mit gutem Gewissen

Fernbusse sind komfortabel und umweltfreundlich. Ein Flugzeug beispielsweise stößt laut Umweltbundesamt auf 100 Kilometer pro Person sieben Mal mehr CO2 aus als ein Reisebus, ein Fernzug bei ähnlicher Auslastung immerhin 50 Prozent mehr.

Bilder © Sorin Morar

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