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MAN Nutzfahrzeuge vereinbart mit Arbeitnehmervertretern Standortsicherung für Plauen

NEOPLAN Busse erhalten künftig Kathodische Tauchlackierung (KTL) im polnischen Starachowice.

MAN Nutzfahrzeuge und die Arbeitnehmervertreter in Plauen haben eine Vereinbarung zur KTL-Behandlung von NEOPLAN Bussen sowie zur Zukunftssicherung des Standorts Plauen getroffen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Busgerippe künftig am polnischen Standort Starachowice gefertigt und mit hochwertigem Korrosionsschutz (KTL = Kathodische Tauchlackierung) versehen werden. Anschließend werden die Busgerippe nach Plauen transportiert, wo die weitere Montage der Karosserie und der Innenausbau vorgenommen werden.

Die Vereinbarung sieht weiter vor, dass die Produktionsumfänge am Standort Plauen ausgebaut werden, um die verringerte Fertigungstiefe zu kompensieren. Darüber hinaus sind betriebsbedingte Kündigungen bis 2016 ausgeschlossen, befristete Arbeitsverträge werden mindestens bis 31. Mai 2011 verlängert. Auszubildende für den eigenen Bedarf werden nach erfolgreicher Abschlussprüfung für mindestens 12 Monate in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Der Vertrag sieht außerdem eine Investitionszusage für Plauen in Höhe von rund 18 Mio. Euro bis 2016 vor.

„Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir an Plauen und unseren gut ausgebildeten Fachkräften dort festhalten wollen. Der Standort stand niemals in Frage. Ziel unserer Gespräche war allein, die wichtige Produktverbesserung in Form der KTL-Behandlung für die hochwertigen NEOPLAN Busse zu erreichen. Mit den vereinbarten Maßnahmen stellen wir dies sicher und sorgen zugleich für einen zukunftsfähigen Bus-Standort in Plauen“, erklärt Lars Wrebo, Produktionsvorstand von MAN Nutzfahrzeuge.